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Logistikkette: Vernetzt besseren Service bieten

Wer Informationen mit allen Beteiligten teilt, verbessert Planung und Kommunikation

Logistikketen sind durchgängig miteinander vernetzt – vom Versender bis zum Empfänger. Was physisch funktioniert, hat bei Planung und Kommunikation oft noch Defizite. Vor allem während des Transports erhalten die Beteiligten nur wenig Statusdaten.

Wer Logistikketten steuert, wünscht sich umfassende Informationen zum Fortschritt der einzelnen Transportschritte. Je öfter der Status erfasst wird, desto genauer können sich Planer darauf einstellen. Voraussetzung dafür ist es, die Daten mit allen Beteiligten der Transportkette zu teilen. Das gelingt, wenn:

  • Schnittstellen zwischen sämtlichen relevanten Systemen bestehen
  • alle Beteiligten Zugriff auf dieselben Daten haben
  • regelmäßige Statusupdates in Echtzeit geteilt werden.

Wer den Informationsfluss in der Logistikkette verbessern will, profitiert vom Einsatz mobiler Apps, die Daten im gesamten Prozess erfassen und übermitteln

Vernetzt

Was ist eine Logistikkette?

Zur Logistikkette gehören per Definition sämtliche Schritte eines Transports, von der Beschaffung der Rohstoffe und Vorprodukte bis zum Empfänger. Relevant ist in der Praxis jedoch fast immer nur der Abschnitt der Wertschöpfungskette zwischen Produzent und Anwender. Typische Schritte darin sind Versand und Abholung an der Quelle, Umschlag und Transport. Kleinteiligere Sendungen werden noch ein weiteres Mal umgeschlagen. Während eine Datenerfassung an den Schnittstellen seit Jahrzehnten üblich ist, werden die Transportstrecken selbst erst seit wenigen Jahren in das Tracking einbezogen. Mobile Apps, die auf Smartphones, Tablets und fahrzeugspezifischen Geräten laufen und die GPS-Position eines Fahrzeugs übermitteln können, haben diese Entwicklung unterstützt.

Transparenz

Kundenservice als wichtige Perspektive

Ausgehend vom Kundenservice im Versand an Privatempfänger haben serviceorientierte Informationen auch in die Logistikketten von Unternehmen Einzug gehalten. Dabei geht es insbesondere den Empfängern um ihre Planungsmöglichkeiten für Anschlussprozesse. Um diese einschätzen zu können, wird zunehmend die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) als wesentliche Planungsinformation eingesetzt. Dafür werden die Fahrzeugposition, die geplante Strecke sowie die voraussichtliche Fahrzeit für eine Prognose verwendet. Höher entwickelte Systeme können zusätzlich die Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers in die Berechnungen einbeziehen. Diese werden zudem in regelmäßigen Intervallen aktualisiert und mit den Beteiligten geteilt.

Geteilt

Echtzeitkommunikation informiert frühzeitig

Wenn alle Beteiligten Zugriff auf dieselben Daten haben, erhalten sie Statusupdates gleichzeitig und in Echtzeit. Mit den erforderlichen Schnittstellen stehen ihnen Informationen auch unternehmens- und dienstleisterübergreifend zur Verfügung. So wissen sie ohne Nachfragen jeweils, welche Fortschritte der Transport bereits erzielt hat, und können die Planung ihrer Prozesse darauf abstimmen. Damit lässt sich die Transportkette anhand der Bedürfnisse des Empfängers ausrichten. Auch der Versender profitiert vom verbesserten Informationsfluss entlang der Logistikkette. Denn wenn der Zustellbeleg (POD) über mobile Apps erfasst und in Echtzeit zur Verfügung gestellt wird, können sie deutlich früher abrechnen, als wenn sie auf die physische Rückkehr eines unterschriebenen Papierdokuments angewiesen sind.

Fazit

Durchgehende Information entlang der Logistikkette

Statusinformationen in Echtzeit aus mobilen Prozessen verknüpfen die Logistikkette auch digital. Mit diesen Daten verbessern sich die Planungsmöglichkeiten der Beteiligten und verschiedene Transportketten verknüpfen sich immer mehr zu einer geschlossenen Wertschöpfungskette. Mobile Apps schließen dabei die Informationslücken zwischen den Schnittstellen und ermöglichen präzise Prognosen.

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