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Letzte Meile: Hier werden Transporte zum Erfolg

An einer gelungenen Zustellung hängt der Ertrag

Wenn eine Sendung auf den letzten Transportabschnitt geht, liegt die entscheidende Strecke noch vor ihr. Denn erst auf der letzten Meile entscheidet sich die Wirtschaftlichkeit von Transporten. Verdient der Logistikdienstleister Geld? Oder legt er ab dem zweiten Zustellversuch sogar drauf?

Nach gängiger Brancheneinschätzung fallen beispielsweise bei der Paketzustellung gut 50 Prozent der Transportkosten erst im Nachlauf an. Auch bei anderen Transporten liegt der Schlüssel zum Erfolg auf der letzten Wegstrecke zum Empfänger. Die Koordination dieses Abschnitts ist der Schlüssel zum Verdienst. Wer sie verbessern will, sollte: 

  • alle Fahrer mit einer App für die Zustellung ausstatten 
  • Informationen in Echtzeit austauschen 
  • eindeutige Anweisungen zu allen Prozessschritten mitgeben 
  • die Zustellsituation eindeutig erklären 
  • jede Zustellung zweifelsfrei dokumentieren 
  • schnell und eindeutig kommunizieren, ohne die Fahrt zu stören 
  • Kontaktdaten zum Empfänger im Zustellauftrag mitgeben 
  • Anrufe und ihre Dokumentation erleichtern. 

Wer so viel Aufmerksamkeit in die Steuerung der letzten Meile investiert, steigert die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass der Transport mit einem kurzen Zustellstopp erfolgreich endet. Jede zusätzliche relevante Information erleichtert dem Fahrer dabei die Arbeit. 


Zentrale Steuerung

Den Fahrer anleiten

Schon mit der digitalen Ladeliste beginnt die erfolgreiche Vorbereitung auf eine Zustelltour. Wenn der Fahrer sämtliche Packstücke beim Einladen scannt, sind Falschverladungen ausgeschlossen. Im Fahrzeug sorgt die automatische Übergabe der Adresse an die bevorzugte Navigationssoftware des Fahrers dafür, dass die Tour sicher ans richtige Ziel führt. Während der Fahrt ermitteln moderne Systeme automatisch die voraussichtliche Ankunftszeit zu jedem Stopp, abgestimmt auf die Lenkzeit des Fahrers und die Anzahl der zu entladenden Packstücke. Wer seine Kunden umfassend informieren möchte, kann ihnen neben dem erwarteten Ankunftszeitpunkt (ETA) auch noch die Fahrzeugposition in einer Online-Karte anzeigen. Bei einer größeren Anlieferung im Zwei-Mann-Handling lässt eine workflowbasierte App die Zusteller außerdem automatisch zum richtigen Zeitpunkt vor ihrer Ankunft den Empfänger anrufen, um ihr Kommen anzukündigen. Die Telefonnummer ist bereits in den Tourdaten hinterlegt und wird mit einem Knopfdruck angewählt. Genauso einfach registriert der Anwender in einem vorgegebenen Dialog, ob er den Empfänger erreicht hat und die Zustellung möglich ist. Mit diesen Informationen erhält die Disposition Gelegenheit, andere Stopps vorzuziehen und so die Zustellquote zu erhöhen. Über solche Umstellungen wird der Fahrer wiederum automatisch informiert und an die nächste Zieladresse gelotst.

Flottensteuerung

Alle Fahrzeuge auf einen Blick

Manche Logistikdienstleister verwöhnen ihre Kunden mittlerweile mit einer Live-Karte, in der sie den Fortschritt ihres Zustellfahrzeugs sehen. Disponenten verschafft die Karte einen wirkungsvollen Überblick: Sie sehen alle ihre Fahrzeuge zusammen mit den Informationen zu ihrer Tour, den nächsten sowie den absolvierten Stopps und der jeweiligen ETA. Sosind sie im Service jederzeit aussagefähig und können gleichzeitig bei unvorhergesehenen Störungen ihre Fahrer unterstützen. Die Verantwortung für den Erfolg der Zustellungen lässt sich also auf mehrere Schultern verteilen: Der Fahrer steuert sicher ans Ziel und sein Disponent behält das große Ganze im Blick. So können regelmäßige Staus und Baustellen bereits bei der Tourenplanung berücksichtigt werden, was sowohl die Zustellwahrscheinlichkeit erhöht als auch den Fahrer unterwegs von Stress entlastet. Zudem ist die Disposition jederzeit aktuell über die als nächstes freiwerdenden Ressourcen informiert. Das beschleunigt die Abläufe im Umschlag zusätzlich: Sendungsbereitstellung, Torzuweisung und Verladung. Mit dieser Feinkoordination nutzen Logistikdienstleister einen Großteil der Potenziale zur Stoppverdichtung – ein weiteres wichtiges Element zur Senkung der Zustellkosten.

Dokumentation

Erfolg rechtssicher nachweisen

Neben einer Vielzahl operativer Vorteile unterstützt eine Zustell-App auch die kaufmännischen Prozesse auf der letzten Meile. Denn der Zustellbeleg (POD) ist sowohl Voraussetzung für die Rechnungsstellung als auch Beweis für den Gefahrenübergang. Je früher der POD (digital) vorliegt, desto schneller kann die Abrechnung erfolgen. Mit weiteren positiven Effekten: Zahlungsfristen starten ebenfalls eher. Und in der Folge verbessert sich durch einen früheren Zahlungseingang auch die Liquidität der Logistikdienstleister. Zudem werden in einer App sämtliche Leistungsschritte auf der letzten Meile revisionssicher dokumentiert: Avistelefonate, Wartezeiten, Anlieferversuche und die tatsächliche Zustellung. Hier unterstützen workflowbasierte Lösungen verschiedene Anlieferszenarien: Bei der Zustellung mit Lieferschein beschleunigen sie die weitere Bearbeitung durch ein Foto des Papierdokuments. Für eine kontaktlose Anlieferung bieten sie zudem mehrere Varianten einer zweifelsfreien Dokumentation. Sie setzen auf Fotos, Zeitstempel und GPS-Koordinaten, können Ware und Empfänger im Bild festhalten. Für jede Anforderung eines Verladers verfügen sie über das geeignete Mittel, das den Haftungsübergang rechtssicher nachweist. Dadurch vermindert sich das Reklamationsrisiko und der Vergütungsanspruch auf die erbrachten Leistungen ist frühzeitiger abgesichert.

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